Ein Rosenkohl-Curry ist genau das, was man an kalten Abenden braucht, wenn es richtig gemütlich werden soll.
Der Kohl wird in einer cremigen Kokosmilch-Sauce gegart und mit Möhren und Kichererbsen zu einem sättigenden Gericht.
Schon beim Anbraten der Gewürze zieht ein Duft durch die Küche, der sofort Appetit macht.
Weiter unten findest du alle Zutaten, die Schritte und ein paar Ideen zum Abwandeln.

Table of Contents
Warum ist Rosenkohl-Curry so ein tolles Gericht?
Rosenkohl hat nicht bei allen den besten Ruf. Viele kennen ihn nur zerkocht aus der Kindheit. In einer cremigen Currysauce zeigt er sich aber von seiner mildesten und besten Seite. Die Kokosmilch rundet den leicht herben Geschmack ab, und die Gewürze bringen Wärme ins Spiel.
Dazu kommt, dass Rosenkohl gerade im Herbst und Winter Saison hat. Er liefert viele Ballaststoffe und Vitamine und macht richtig satt. Mit Kichererbsen bekommst du außerdem pflanzliches Eiweiß auf den Teller.
Das Rosenkohl-Curry ist von Natur aus vegan und lässt sich gut vorbereiten. Das ist perfekt für alle, die an kalten Tagen etwas Herzhaftes ohne großen Aufwand essen möchten.
Zutaten
Die Mengen reichen für 2 Portionen.
- 250 g Rosenkohl
- 2 kleine Möhren
- 150 g Kichererbsen, gegart
- 1 kleine Zwiebel
- 1 Zehe Knoblauch
- 2 cm frischer Ingwer
- 400 ml Kokosmilch
- 2 TL Currypulver
- 1/2 TL Kurkuma
- 1/2 TL Kreuzkümmel
- 1/2 TL Paprikapulver, edelsüß
- Etwas Öl zum Anbraten
- Salz und Pfeffer
- Basmati-Reis zum Servieren
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Schneide den Strunk des Rosenkohls ab, entferne die äußeren Blätter, wasche ihn und halbiere die Röschen.
Das ist die kleine Fummelarbeit, aber sie geht schnell von der Hand. - Wasche die Möhren und schneide sie in Stücke.
- Schneide Zwiebel, Knoblauch und Ingwer klein.
- Erhitze etwas Öl in einer großen Pfanne oder einem Wok und dünste Zwiebel, Knoblauch und Ingwer darin glasig an.
- Gib alle Gewürze dazu und röste sie etwa 1 Minute unter Rühren mit.
So entfalten sie ihr volles Aroma. - Füge Rosenkohl, Möhren und ein paar Schlucke Kokosmilch hinzu. Rühre einmal um und lass die Flüssigkeit einige Minuten eindicken.
- Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, den Reis aufzusetzen.
- Wenn die Flüssigkeit fast verkocht ist, gieße die restliche Kokosmilch an und lass alles köcheln, bis der Rosenkohl gar ist.
- Hebe die abgetropften Kichererbsen unter und schmecke mit Salz und Pfeffer ab.
- Richte das Curry mit dem Reis an und lass es dir schmecken.
Tipps und Tricks für ein gelungenes Rosenkohl-Curry
Kleine Röschen gleichmäßig schneiden
Halbiere die Röschen so, dass sie ungefähr gleich groß sind. Dann werden sie zur gleichen Zeit weich und nichts bleibt zu hart.
Älterer Rosenkohl ist kein Problem
Wenn dein Rosenkohl ein paar Tage im Kühlschrank lag und außen unschön aussieht, wirf ihn nicht weg. Unter den äußeren Blättern ist er meist noch völlig in Ordnung.
Gewürze richtig anrösten
Lass die Gewürze nicht zu lange in der heißen Pfanne, sonst werden sie bitter. Eine Minute reicht völlig.
Cremigkeit steuern
Möchtest du eine dickere Sauce, lass das Curry am Ende noch ein paar Minuten ohne Deckel köcheln. Für eine dünnere Sauce kannst du einen Schluck Wasser dazugeben.
Ideen und Inspiration
Dein Rosenkohl-Curry lässt sich leicht an das anpassen, was gerade da ist.
- Ersetze die Möhren durch Süßkartoffel oder Kürbis.
- Gib eine Handvoll Spinat kurz vor Schluss dazu.
- Serviere das Curry mit Naan oder Fladenbrot statt Reis.
- Streue gehackte Erdnüsse oder frischen Koriander darüber.
- Für mehr Schärfe passt eine Prise Chili oder ein Löffel Currypaste.
[Interner Link: Veganes Kichererbsen-Curry]
[Interner Link: Weitere Rosenkohl-Rezepte]
[Interner Link: Wärmende Wintergerichte]
Fazit
Dieses Rosenkohl-Curry ist cremig, würzig und in unter einer Stunde fertig. Es braucht nur wenige Zutaten und macht richtig satt. Selbst wer Rosenkohl sonst nicht mag, könnte hier überrascht werden.
Probier es an einem kühlen Abend aus. Ich wünsche dir viel Spaß beim Kochen und guten Appetit.
FAQ
Kann ich TK-Rosenkohl für das Curry verwenden?
Ja, das funktioniert gut. Gib ihn am besten direkt gefroren in die Pfanne und verlängere die Garzeit um ein paar Minuten.
Wie lange hält sich das Curry im Kühlschrank?
Abgedeckt hält es sich etwa zwei bis drei Tage. Beim Aufwärmen gibst du einen kleinen Schluck Wasser dazu.
Kann ich die Kichererbsen ersetzen?
Ja, weiße Bohnen oder Linsen passen ebenfalls gut. Auch Tofu in Würfeln ist eine tolle Alternative.
[ weitere Rezepte ]
- Rosenkohl aus dem Ofen: Einfaches Rezept in 4 Schritten
- Rosenkohl aus dem Air Fryer: Einfach unwiderstehlich in 20 Min.
Rosenkohl-Curry
- Prep Time: 20 Minuten
- Cook Time: 25 Minuten
- Total Time: 45 Minuten
- Yield: 2 Portionen

4 Comments