Ein gutes Apfelbrot gehört für mich zu den Rezepten, die im Herbst einfach nicht fehlen dürfen.

Es ist kein klassisches Brot, sondern ein saftiger Früchtekuchen aus der Kastenform, der ohne Fett und ohne Eier auskommt.

Wenn der Duft von Zimt und warmen Äpfeln durchs Haus zieht, sammelt sich die ganze Familie in der Küche.

Unten findest du alle Zutaten, eine klare Anleitung und ein paar Tipps, damit dein Apfelbrot garantiert gelingt.

Warum ist Apfelbrot so beliebt?

Apfelbrot ist ein echter Klassiker, der in vielen Familien seit Generationen gebacken wird. Der Grund ist einfach: Man braucht wenige Zutaten, und fast alles davon hat man ohnehin im Vorratsschrank.

Das Besondere an diesem Rezept ist die Zubereitung der Äpfel. Sie ziehen mehrere Stunden mit dem Zucker und geben dabei ihren eigenen Saft ab. Deshalb braucht der Teig keine Milch, kein Wasser und kein zusätzliches Fett.

Das Ergebnis ist ein Apfelbrot, das auch nach zwei oder drei Tagen noch schön saftig bleibt. Es eignet sich zum Frühstück, zum Kaffee am Nachmittag oder als Proviant für unterwegs.

Zutaten

Für ein Apfelbrot aus einer großen Kastenform (oder zwei kleineren) brauchst du folgende Zutaten für 8 Personen:

  • 750 g Äpfel
  • 200 g Zucker
  • 500 g Mehl
  • 1 ½ Päckchen Backpulver
  • 250 g Sultaninen
  • 200 g ganze Haselnüsse
  • 2 EL Orangensaft
  • 1 gehäufter EL Kakaopulver
  • 1 TL gemahlener Zimt
  • ¼ TL Nelkenpulver

Ein kleiner Hinweis zur Apfelsorte

Am besten passen leicht säuerliche Äpfel wie Boskoop oder Elstar. Sie halten ihr Aroma und gleichen die Süße von Zucker und Sultaninen schön aus.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Äpfel schälen, entkernen und klein schnitzeln oder raspeln. Mit dem Zucker vermischen und 4 bis 6 Stunden zugedeckt ziehen lassen. In dieser Zeit entsteht der Saft, der den Teig später saftig macht.
  2. Den Backofen auf 190 °C vorheizen.
  3. Die restlichen Zutaten untermischen, also Mehl, Backpulver, Sultaninen, Haselnüsse, Orangensaft, Kakao und Gewürze. Eine große (oder zwei kleinere) Kastenform einfetten und die Teigmasse hineinfüllen. Der Teig ist recht fest, das ist genau richtig so.
  4. Das Apfelbrot bei 190 °C etwa 60 Minuten auf mittlerer Schiene backen.

Die besten Tipps und Tricks für gelungenes Apfelbrot

Die Ruhezeit nicht verkürzen

Die Äpfel brauchen wirklich ihre vier bis sechs Stunden. Wer zu früh weitermacht, bekommt zu wenig Saft und das Apfelbrot wird trockener. Am einfachsten setzt du die Äpfel abends an und backst am nächsten Morgen.

Die Stäbchenprobe machen

Jeder Ofen ist ein bisschen anders. Stich nach etwa 55 Minuten mit einem Holzstäbchen in die Mitte. Bleibt kein Teig daran kleben, ist das Apfelbrot fertig. Wird die Oberfläche zu dunkel, deck es einfach locker mit Backpapier ab.

Die Nüsse leicht rösten

Wenn du die Haselnüsse vorher kurz in einer Pfanne ohne Fett anröstest, wird das Aroma deutlich intensiver. Danach kurz abkühlen lassen und erst dann in den Teig geben.

Gut auskühlen lassen

Lass das Apfelbrot einige Minuten in der Form ruhen und stürze es dann auf ein Gitter. So lässt es sich später sauber in Scheiben schneiden. Am zweiten Tag schmeckt es sogar noch besser, weil die Aromen durchziehen.

Ideen und Inspiration

Pur schmeckt dieses Apfelbrot schon wunderbar. Wenn du Lust auf Abwechslung hast, probier eine der folgenden Ideen aus:

  • Mit Butter bestrichen zum Frühstück oder zum Tee
  • Mit etwas Frischkäse oder Quark für eine frische Note
  • Mit Walnüssen oder Mandeln statt Haselnüssen
  • Mit getrockneten Cranberrys statt Sultaninen
  • Als kleine Scheiben in der Brotdose für Kinder und Schule

Interner Link: Apfelkuchen mit Schmand

Interner Link: weitere Herbstrezepte

Fazit

Dieses Apfelbrot ist ein ehrliches, einfaches Rezept ohne viel Schnickschnack. Es braucht etwas Geduld beim Ziehen der Äpfel, dafür belohnt es dich mit einem saftigen Geschmack und einem Duft, der nach Herbst riecht.

Probier das Rezept aus und lass mich wissen, wie es dir geschmeckt hat. Viel Freude beim Backen.

FAQ

Wie lange hält sich Apfelbrot?

In einer gut verschlossenen Dose oder in Folie gewickelt bleibt das Apfelbrot bei Zimmertemperatur etwa drei bis vier Tage frisch. Im Kühlschrank hält es sich noch etwas länger, und am zweiten Tag schmeckt es oft sogar besser.

Kann ich Apfelbrot einfrieren?

Ja, das klappt sehr gut. Am besten schneidest du das ausgekühlte Brot in Scheiben, packst sie in einen Gefrierbeutel und lässt sie bei Bedarf bei Zimmertemperatur auftauen.

Muss ich die Äpfel wirklich 4 bis 6 Stunden ziehen lassen?

Ja, denn in dieser Zeit ziehen die Äpfel Saft, der im Teig die Flüssigkeit ersetzt. Ohne diese Ruhezeit wird das Apfelbrot deutlich trockener und weniger aromatisch.

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Apfelbrot

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  • Author: yuki
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 1 Stunde
  • Total Time: 7 Stunden 15 Minuten
  • Yield: 8 Portionen

Ingredients

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